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Veröffentlicht am: 14.07.2026 18:44 • Link zum Beitrag

Masters of the Universe.

Als Kind waren mir He-Man-Figuren verboten, weil zu US-amerikanisch, sodass ich nur bei Schulfreunden mit den Figuren spielen konnte. Später holte ich das ein wenig nach: Ich hatte die Zeichentrickserie »He-Man« auf DVD, um sie einmal zu rewatchen und dann nie wieder anzufassen, denn ehrlicherweise funktioniert der Quatsch nur als einmalige 20-minütige Folgen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie dieser 2026 veröffentlichte Film auf Menschen wirkt, die nicht mit He-Man aufgewachsen sind. Prinzipiell würde ich »Masters of the Universe« gern mit »Barbie« vergleichen, aber »Barbie« ist dann doch einige Schichten deeper. Ich war von der Prämisse in den Trailern gelangweilt. Das, was die Trailer zeigten, war glücklicherweise nur ein kleiner Teil des Films. Für mich war »Masters of the Universe« okay und ich fand, dass der Film aus dem, was er da als Storymasse hat besser war als gedacht. Cringer / Battlecat kam mir zu kurz und dass Orco nur als Outtake auftaucht, ist wahrscheinlich gut und schlecht zugleich. Vermisst habe ich Hordak (und die wilde Horde), dafür gab's auch Queen und der Queen-Gitarrist Brian May hat hier laut Abspann selbst mitgewirkt? Schade finde ich den overall CGI-Look. #filmkritik
Veröffentlicht am: 06.07.2026 00:48 • Link zum Beitrag

Project Hail Mary.

Ein schöner Film, etwas lang, gute Schauspielerei, ein paar Plotholes und Sinnlosigkeiten, aber eben auch viel Augenfutter. Irgendwo zwischen »Die unendliche Geschichte« und »E.T.«. »Arrival« fand ich inhaltlich stärker (bis auf den Rahmenplot), »Project Hail Mary« ist aber schöner. Und im Abspann gab's als Zuckergucss noch alle schönen Lensflares, die es nicht in den Film geschafft haben, aber trotzdem gesehen werden wollten. #filmkritik
»eine unterhaltsame, wenn auch nicht überzeugende, science fiction reise durch die universe« (Onyx, 6.7.2026, 2:56 Uhr)
Veröffentlicht am: 02.07.2026 14:30 • Link zum Beitrag

Die My Love.

Ein ruhiger Film, 4:3, gute Farben, schöne Körnung, angemessener Soundtrack. Schwierig finde ich die Rezeption. Die Kritiken sagen, in dem Film ginge es um postnatale Depression. In dem Film wird der Protagonistin Grace oft unterstellt, dass es hier schlecht ginge, weil sie ein Kind hätte und dass das ja hart wäre, obwohl das Kind das einzige ist, was für Grace funktioniert und Grace spricht es auch aus: »It's everything else that's fucked.« So sehe ich diesen Film auch: Ein Liebespaar, Grace und Jackson, er erbt ein Haus auf dem Land, in das beide aus der Großstadt ziehen. Der anfängliche Enthusiasmus ebbt schnell ab. Sie prallt mit ihren Bedürfnissen an seiner Alltagsperformance ab, verzweifelt und wird wütend. Sexualität wird in dem Film thematisiert, ohne pornografisch zu wirken. Grace spricht Jackson immer wieder darauf an, dass sie gern mehr Sex hätte, er sagt immer wieder, dass diese Bedürfnisse albern sind oder aber dass er das ja auch will und dann kommt ein Aber. Der Film wirkt dabei oft leicht surreal, die plötzlichen Autoaggressionen aber auch die Gewalt wirkt durch das sehr gute Schauspiel. Erzählerisch wenig anfangen konnte ich mit dem nächtlichen Nebenplot. #filmkritik
Veröffentlicht am: 15.06.2026 17:46 • Link zum Beitrag
Bild
»Bride Hard«. Wer auch immer dachte, dass eine Anspielung auf »Die Hard« ("Stirb langsam") hier eine gute Idee ist. Ich habe online nur Verrisse für »Bride Hard« gefunden und die VFX sind grottig und viele Schnittfehler gibt es und die Action entspricht der Action aus einem Kinderfilm und 2025 »That's what she said«-Jokes bringen, aber: Ich hatte Spaß! Das ist guter Trash! #filmkritik

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