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Wetter-Service
26. Februar 2016


25.2. 2016: Es schneit und laut wetter.com wird es auch in den nächsten 16 Tagen um den Gefrierpunkt kalt sein und ab und an schneien. Zeit für eine Beschwerde von meinem Alter Ego Siegmund Breugel:

Sehr geehrte Wetterologen!

Mit Grusel habe ich mir Ihre Wettervorschläge für die nächsten sechzehn Tage in Berlin angesehen. Angesichts der allgemeinen politischen Lage empfinde ich insbesondere die Temperaturen unverantwortlich. Auch das Bärlauchsammeln fällt bei Bodenfrost schwer.

Ich bitte Sie dringendst, Ihre Temperaturen noch einmal zu überdenken und -- sollten Sie noch Gradkapazitäten haben -- diese nun einzusetzen. Gegebenenfalls können Sie meinetwegen andererseits beim Niederschlag sparen.

Falls ich bei meinen Überlegungen, die ich zugegebenermaßen als Laie
anstelle, eine gute Begründung für Ihre Wettervorschläge übersehe, bitte ich Sie um eine Erklärung.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.

Viele Grüße,

Ihr Siegmund Breugel


Immerhin noch am selben Tag antwortet wetter.com:

Sehr geehrter Herr Breugel,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Unser Team ist stetig dabei die Vorhersagequalität unserer Website und
der Apps zu verbessern. Wie Sie vielleicht wissen, stützen wir uns in dem Vorhersagemodell auf das Lokalmodell des Deutschen Wetterdienstes, das insgesamt stets die beste Qualität in europäischen Vorhersagen bescheinigt bekommt. Dennoch kann es auch hier zu punktuellen Verschiebungen kommen, die oft auf einem Rechenfehler beruhen. Besonders Vorhersagen ab dem 7.ten Tage können, je nach Wetterlage, noch mehr oder weniger schwanken. Jede Wettervorhersage ist prinzipiell mit einer gewissen Unsicherheit versehen. Momentan sind angezeigten Temperaturen für Berlin aber das Ergebnis unserer Berechnungen.

Viele Grüße,
Christopher G.


26.02.2016: Es ist wärmer als gestern, die 16-Tages-Vorhersage bei wetter.com ist nun deutlich wärmer als noch gestern -- statt Maximaltemperaturen um 5°C ist nun von bis zu 15°C die Rede. Also schreibe ich an wetter.com:

Sehr geehrter Herr G.,

zunächst war ich von Ihrer Antwort enttäuscht, weil Sie Ihre Verantwortung auf »bescheinigte Berechnungen« abzuwälzen versuchen, was -- wie Sie zugeben müssen -- eine nur allzu durchsichtige Ausrede ist.

Dann bemerkte ich aber, dass Sie Ihre Temperaturen dennoch angepasst haben; dies werte ich als stummes Einverständnis und ich gebe mich mit diesem Kompromiss zufrieden.

Es ist schön, wenn letztlich die Vernunft Oberhand behält!

Viele Grüße,

Siegmund Breugel
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